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Luis Goll

Ich wurde 1939 in Ernstbrunn/Niederösterreich mit meinem Zwillingsbruder geboren. Nach Abschluss der Pflichtschule in Ernstbrunn erlernte ich 1954 bei einem der letzten Meister in Wien den seltenen Beruf der Glasätzung.
1961 machte ich mich selbständig und wurde freischaffender Kunstmaler.

Schon in der Volksschule begann unsere künstlerische Laufbahn, wo Zeichnen und Malen unter der Lehrerschaft Aufsehen erregte. Als Ministrant und später Oberministrant erlebte ich lustige Zeiten bis ich nach Wien kam, wo ich und mein Zwillingsbruder die Gewerbeschule besuchten. Die Gesellenprüfung haben wir mit Auszeichnung bestanden.
In der Lehrzeit wohnten wir im Kolpinghaus in der Gumpendorferstraße. Tag-täglich gingen wir zu Fuß nach Meidling zu unserer Lehrstelle. Später besuchten wir viele Mal- und Zeichenkurse. In der Kunstakademie am
Schillerplatz in Wien absolvierten wir bei Frau Prof. Matejka-Felden einige Abendkurse in Landschaftsmalerei, Porträt, Stillleben, Aktmalerei und Anatomie. Es war eine schöne Zeit -  wir malten im Wienerwald, am Heldenplatz und am Karlsplatz.

Seit 1968 befasse ich mich eingehend mit den Geheimnissen der Mythen, Religionen und allen grundlegenden Naturwissenschaften.

1970 ging ich vorübergehend nach Ernstbrunn zurück, wo ich mit meinem Zwillingsbruder von der Gemeinde ein altes Kloster erwarb.

Wien, Ernstbrunn und Angern waren abwechselnd meine künstlerischen Wohnsitze.
Zwischendurch beteiligten wir uns an Kunstausstellungen in Tulln, Dornbirn, Gänserndorf und Angern an der March.

1980 habe ich den Verein Intergalaxis gegründet. Mit Herrn Prof. Dr. Baumann, meinen geistigen Mentor, besuchten wir unzählige wissenschaftliche Vorträge und Symposien.

1995 habe ich mein Buch „Gott war ein Raumfahrer“ herausgebracht.

Kosmische Dimensionen haben mich als Schriftsteller und Künstler beeinflusst.

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Mein Zwillingsbruder verlegte sich neben der Glasätzerei und Malerei auf die Erforschung von Pyramidensteinen der alten Ägypter. Viele der ägyptischen Skulpturen und Steinbauten könnten aus künstlichem Steinmaterial hergestellt worden sein. Zu diesem Schluss kamen auch französische Forscher. Neben Kunstwerken nach alten Meistern, Kupferstichen, Radierungen, Lackmalereien und modernen Ölgemälden, verlegte sich mein Zwillingsbruder Ado Goll auch auf moderne Plastiken aus knetbarem Sandgemisch nach den Rezepten der alten Ägypter.
Mein Zwillingsbruder war auch mehrmals persönlich in Ägypten, wo im Auftrag  der UNESCO Restaurierungsarbeiten an der Sphinx und an alten Bauwerken durchgeführt wurden.

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Mein Zwillingsbruder Ado Goll beim Herstellen von Steinkugeln aus „Pyramidenzement“

www. adogoll.cz

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Ölgemälde von Ado Goll – Tutchenamun

Die Zwillings-Erbfolge hat in unserer Familie Tradition. Meine Großmutter hatte acht Kinder darunter Zwillinge, einen Buben und ein Mädchen. Ich habe einen Zwillingsbruder und meine Tochter hat auch Zwillinge, zwei Buben.

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Die Zwillings-Enkelkinder Stefan und Markus und meine Tochter Sabine.